Justin Anderson hat den sechsten Sinn.

Der empathisch veranlagte Junge verbrachte die Hälfte seines bisherigen Lebens bei verschiedenen Ärzten und das letzte halbe Jahr in einer Anstalt für Geisteskranke, in der sein Arzt jedoch aufgab, ihn von seinen „Wahnvorstellungen“ zu befreien. Er empfahl einen Umzug in eine fast menschenleere Region. In dem Örtchen Denton betritt der nun sechzehnjährige im Herbst des Jahres 1973 erstmals wieder eine Schule.

Die Erlebnisse in der Anstalt nie verarbeitet und wieder den Gefühlen anderer Menschen ausgesetzt macht er eine für ihn völlig neue und beängstigende Erfahrung:
Fremde Emotionen stürzen auf ihn ein, während er sich völlig allein und von grauenvollen Halluzinationen geplagt, in einem Klassenzimmer befindet.

Hatte sein Arzt recht? Ist er nur verrückt? Oder stehen die Dinge, die er aus dem südlichen Dachboden der Schule wahrnimmt gar im Zusammenhang mit seiner „Gabe“? Mit seinem neuen Schulfreund und ebenfalls Außenseiter macht er sich auf die Suche, seiner Fähigkeit einen Sinn zu geben, im stillen Hoffen sich davon zu heilen...

Doch was die beiden aufdecken, entspricht keiner der Erwartungen, die Justin hegte.

Mein erster richtiger Roman, auf den ich recht stolz bin. Über zwei Jahre habe ich daran geschrieben, und selbst heute schaue ich noch einmal hinein, und dann fällt mir doch noch eine winzige Kleinigkeit ein, dass ich ändern könnte. So ein Werk ist wohl nie ganz fertig ^^

2017 nahm sich der Hybrid-Verlag dieses 450 Seiten starke Machwerk an. Vielleicht schon Ende 2017, spätestens aber im Januar 2018 könnte es bereits soweit sein, dass dieser Roman käuflich zu erwerben ist.