Baltimore
August 2011
Spontan und kurzentschlossen nutzten wir das schöne Wetter an diesem Tag und fuhren (mal wieder) Richtung West-Cork. Unser Ziel diesmal war "Cape Clear Island" - die südlichste Insel Irlands. Auf diesem kleinen Inselchen nur wenige Kilometer vom Örtchen Baltimore entfernt leben ca. 120 Einwohner ein äußerst ruhiges und abgeschiedenes Leben.
In Baltimore angekommen erwartete uns aber leider... Regen. Deshalb verwarfen wir die Idee auf die Insel überzusetzen - was will man mehrere Stunden dort festsitzen wenns regnet - und blieben auf dem Festland. Ich meine.. auf dem festeren Teil Irlands, oder so.
Stattdessen fuhren wir ein Stückchen weiter nach Südwesten wo ich den "Baltimore Beacon" auf einer Karte entdeckt hatte. Dieses Steinmerkmal diente vor langer Zeit als Wegweiser. Zum Glück für uns hörte dort der Regen auf und wir hatten eine herrliche Zeit an den Klippen mit Ausblick auf Sherkin Island und Cape Clear Island.
Im Anschluss fuhren wir ein Stückchen zurück ins Landinnere zum Lough Hyne. Dieser See ist einer der eher selteneren Salzwasser-Seen, der (manchmal) über eine flachere Passage mit dem Meer verbunden ist. Der See selbst ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet, Badeort und, ganz ungewohnt, kein Anglerparadies. Auch wenn sonst überall Angeln ohne weiteres erlaubt ist - nicht an diesem Ort! Naturschutz ;-)
Der letzte Part des Ausflugs führte uns auf den direkt am See gelegenen Hügel Knockamagh. Der Aufstieg dauert normalerweise 40-50 Minuten und war relativ anstrengend weil zumindest das letzte Drittel nur noch aus Stufen besteht - und da es schon Richtung Abend ging, eilten wir in gut der Hälfte der Zeit hoch.
Der Ausblick auf den See, das Meer dahinter, die komplette Baltimore Gegen und das Landinnere entlohnte dafür um so mehr.